Sonntag, 24. Mai 2009

ESC expandiert!!!!

Eurovision expandiert in den Mittleren Osten & Nordafrika!

Wie das Online-Portal der "The Washington Post" am 15. Mai 2009 berichtet hat, scheint die EBU eine Lizenz für eine ESC-Version für den Mittleren Osten & Nordafrika an eine Investoren-Gruppe verkauft zu haben!

Windmaschinchen ist entzückt: endlich immer schönes, heisses Wetter am ESC. Einfach fabulantastisch! Windmaschinchen sucht sich dann einfach jeweils ein klimatisiertes Brüderchen und könnte nicht glücklicher sein! Die "Kleidervorschriften" der islamischen Beiträge schreien ja geradezu nach Windmaschinen-Einsatz! Was für Aussichten!

Hier schon einmal eine wunderbare Kostprobe für eine mögliche Kandidatin aus Marokko! Samira Said!

Samira Said, Marokko:


...und evtl. nach AFRIKA!
Wie die Washington Post ebenfalls schreibt, sind Verhandlungen für eine afrikanische Version ebenfalls im Gange!! Wenns da nur genug Power gibt für Windmaschinchen....! Noch ist kein Vertrag unterschrieben, aber einen möglichen Titel für die Show scheint es bereits zu geben: Song of Africa! Zum Glück heisst es nicht "Song FOR Africa", denn sonst sässe Ralph Siegel zusammen mit 4'869 Songs im Gepäck bereits jetzt in einem Flugzeug Richtung Ouagadougou!

Und Packen muss man auch für hier nicht allzu viel: zehn Sprühdosen Anti-Brumm und für Windmaschinchen wohl etwa 13 Packungen Loperamid. Die meisten Kleider, die Windmaschinchen je dem Roten Kreuz gespendet hat, finden sich dann wahrscheinlich auch wieder auf irgend einem Markt wieder! So viel zum Thema "Travel light!"

Für Liberia könnte z.B. Nimba Burr antreten! Hier schon mal eine kleine Kostprobe!

Nimba Burr, Liberia:


Jetzt bleibt nur noch zu hoffe, dass nicht alles Song Contests zur gleichen Zeit stattfinden werden! Das wäre ja eine einzige Katastrophe! Das muss alles minuziös geplant sein, damit Windmaschinchen alle Vorausscheidungen und Finals live vor Ort miterleben und kommentieren kann!
Und es gibt ja bereits Bestrebungen, dass Asien ebenfalls seinen ESC (Asia-Vision?) erhalten soll. Dito für Nordamerika. Dann bleibt noch Südamerika zu bearbeiten und wir wären komplett. Nicht bevor natürlich Australien als "Special Guest" dem europäischen Song Contest zugeordnet wird! Australien ist ja schon fast so ESC-süchtig wie die Europäer. Ok, zugegeben, wahrscheinlich voten dort dann auch lediglich die Einwandererfamilien aus dem zusammengefallenen Osten, was dann wieder zu den berüchtigten Diaspora- und Blockvoting-Vorwürfen mündet....! In Anbetracht der in Australien immer noch weit verbreiteten ABBA-Mania würde ich Australien nichtsdestotrotz ohne Vorbehalte in den europäischen ESC integrieren!
Hmmmm, wie steht das eigentlich mit Neu-Seeland??? Kennen die dort den ESC überhaupt? Hinweise erwünscht.

Und dann? Ja, dann würde an irgend einem schönen Abend im grössten Stadion der Welt der Mondovision-Song-Contest stattfinden! Oh, meine Assia!!! Das grösste Stadion der Welt liegt ausgerechnet in Pjöngjang (Nord-Korea). Dann warten wir wohl besser noch, bis das diktatorische Regime die erste Gay-Pride-Day-Parade durchwinkt....!
Mondovision-Song-Contest: es dauert noch ein Weilchen!
150'000 Zuschauer hätten im Rungrado May Day Stadium zu Pjöngjang Platz gehabt. Wir hätten es gefüllt, wir hätten es gefüllt!!!

Wie auch immer! Schöne Aussichten kommen auf Windmaschinchen zu: Eurovision Song Contest goes global .... und wird für Windmaschinchen zu einem Fulltime-Job!

Montag, 18. Mai 2009

Eindrücke und Gedanken zum ESC 2009

Es war der ESC für die Rekordbücher! Nicht nur der Sieg Norwegens viel epochal aus! Der ESC 2009 nahm schon fast olympische Dimensionen an: mit geschätzten Kosten von 30 Mio. Euros setzte Russland neue Massstäbe! Die Halle, die Bühne, aber auch die Militär- und Polizei-Präsenz erreichten nie zuvor gesehene Dimensionen. Ein Anlass der Superlative! Diese Eindrücke stehen sicher im Vordergrund beim Betrachten des Jahrgangs 2009!

Es gibt aber auch dieses "Ja, aber...!" Gefühl in Windmaschinchens Gefühlswelt - nicht unähnlich Olympia 2008 in Peking! Mit pompösem Spektakel wollte man sich die Zuneigung und die Herzen der Zuschauer und Teilnehmenden "erkaufen"! Dies ist misslungen!

Wenn OMOHs Homos jagen!


Zu stark bleiben solche Bilder der Verhaftungen bei der geplanten Schwulen-Demo im Kopf haften, zu stark wirkte die Militär- und Polizeipräsenz in den Augen der Zuschauer! Der aus unserer Sicht ständig mürrische Blick der Russen half auch nicht gerade dazu bei, das "Drumherum" sympathischer zu finden...! Zum "Land des Lächelns" dauerts wohl noch ein paar Jährchen...! Dass kaum jemand englisch spricht, war ebenfalls nicht gerade hilfreich! Letzteres wird sich aber wohl in den nächsten Jahren etwas ändern.

Betreffend der Schwulen-Demo muss gesagt sein, dass Malena Ernman, die schwedische Teilnehmerin, sich als mir einzig bekannte Finalteilnehmerin gegen den Polizeieinsatz öffentlich gemeldet hat und Stellung FÜR die russische Schwulenbewegung nahm! Ein dickes Kompliment an sie!

Der Final:
Die Bühne war, wie oben schon geschrieben, gigantisch und mit Sicherheit das Beste, was je geboten wurde. In jeder Beziehung! Jeder Song wurde mit den zur Verfügung stehenden technischen Mitteln individuell gestaltet! Absolut grandios! Unvergesslich bleibt mir dabei der optische Auftritt der Schweiz, der beste aller Länder! Dass es trotzdem nicht fürs Finale reichte, zeigt wenigsten, dass ein tolles Bühnenbild noch lange nicht reicht, um weiter zu kommen! Und das ist auch gut so!

Die Heerscharen (!!!), welche jeweils nach Beendigung eines Songs auf die Bühne sprinteten, um die Requisiten von der Bühne resp. auf die Bühne schleppen mussten, zeigt ein ganz grosses Problem, welches die EBU unbedingt aufgreifen muss: es geht nicht an, dass Verzögerungen auftreten, weil man innert 30 Sekunden sattelschleppergrosse Kulissen à la Ukraine auf die Bühne hieven muss! Solche Extravaganzen gehören in Zukunft verboten!

Das (neue) Moderatoren-Paar machte seine Arbeit sehr gut. Sie waren der englischen Sprache mächtig und hielten sich diskret und wohltuend im Hintergrund! Dafür alleine ein Dankeschön!

Nach Betrachtung des Intros fragte ich mich zum fünfhundertachtunddreissigtausendsten Mal, wieso Dima Bilan letztes Jahr gewonnen hat. Eine plausible Antwort habe ich immer noch nicht gefunden!

Der Intervall-Act war zwar spektakulär, berührte mich aber nicht wirklich. Geschmacksache!

Gedanken zum Ergebnis:
Zum Sieg gibt's nicht weiteres zu hinzuzufügen als ein dickes grosses "Bravo!". Unbestritten in jeder Beziehung. Selten zuvor hat sich ein so hoch gehandelter Favorit schlussendlich auch so unbestritten durchgesetzt! Einfach wunderbar!

Bei Island verspürte man schon in den Proben, dass sie "einen Lauf" hatten. Vom grossen Aussenseiter entwickelte sich Island zum Favoriten auf den .... 2. Platz! Grossartige Interpretation dieses Schmachtfetzen. Selten zuvor war wohl ein Land über den "Nicht-Sieg" so glücklich wie Island. Eine Durchführung des ESC wäre in diesem wirtschaftlich arg gebeutelten Land wohl nicht in Frage gekommen!

Aserbaidschans 3. Platz war abzusehen. Ein optimales Ergebnis für diesen mittelmässigen Beitrag. Sehr gutes Bühnenbild.

Die Türkei landete auf Platz 4 - aus ihrer Sicht ein schlechtes Ergebnis! Von solchem "Luxus" kann die Schweiz nur träumen. Andererseits kommt für die türkischen Fans eh nur Platz eins in Frage, ungeachtet der Qualität. Hadises Gesang war nicht über alle Zweifel erhaben, und die Bühnen-Show banal und unbedeutend. Komplett überbewertet, und nur Dank "Diaspora" so weit vorne!

Grossbritannien hingegen holte das Optimum heraus und ist - nach Norwegen - ein weiterer Gewinner! Was Jade aus diesem simplen Song herausholte, war grosse Klasse. Die fantastische Platzierung ist ihr alleine zu verdanken! Immerhin ist GB damit wieder im Gespräch und somit wohl auch nächstes Jahr wieder dabei! Dass Jade bei ihrer Präsentation regelrecht in den Geigenstock eines Musikers "lief", sei hier nur am Rande vermerkt und hatte wohl keine negativen (Punkte-)Auswirkungen zur Folge....!

Estland erkämpfte sich mit dem verdienten 6. Platz ein Traumergebnis. Klasse setzt sich halt doch immer mal wieder durch. Wunderbare Präsentation, grossartige Stimme und eines der besten Bühnenbilder! Toll gemacht!

Griechenland zeigte sich natürlich extrem enttäuscht über den 7. Platz ihres Adonis Sakis Rouvas! Ich meine: immer noch ein zu gutes Resultat, denn Sakis Stimme war ebenso dünn zu hören wie jene von Lovebugs' Adrian Sieber und wohl auch aus demselben Grund: sie überzeugt nicht und musste daher dem Spektakel, welches wirklich toll war, Platz machen!

Patricia Kaas' Auftritt für Frankreich war schlicht und ergreifend eine Klasse für sich. Niemand konnte ihr das Wasser reichen! Dass es dann lediglich zum 8. Platz reichte, muss auf das Lied zurückgeführt werden. Obwohl grandios, überzeugt es nicht beim ersten Hinhören. Das war das grösste Handicap dieses Traumsongs! Dass Frankreich trotzdem hinter der Türkei, Griechenland und Aserbaidschan landete, zeigt deutlich, dass auch eine Jury ihre "Fehler" hat!

Grosse Enttäuschung bei Bosnien & Herzegowina! Das Lied ist und bleibt grossartig! Einzig die hölzerne und extrem statische Darbietung hat dem Song den Todesstoss gegeben! Dadurch haben sie ein paar Plätze verschenkt! Schade, sehr schade!

Russlands Auftritt war in etwa ebenso schlimm wie das Lied selber! Die Idee mit den alternden Gesichtern war wohl genial, aber die Interpretation dazu war erbärmlich. Selbst nach mehrmaligem Durchlesens des Textes, ist mir bis heute schleierhaft, worüber der Song wirklich handelt! Genauso war ihr Auftritt - undurchsichtig und wirr!

Wer immer noch meint, dass ein an Grössenwahn leidendes Bühnenbild zum Erfolg führt, soll sich ruhig noch einmal den ukrainischen Beitrag anschauen! ESC-Himmel sei Dank, dass dieser ökobelastende Beitrag nicht weiter vorne landete.

Erstaunlich weit vorne findet man Dänemark! Mit der dünnsten Stimme des Abend landeten die Dänen schlussendlich auf Platz 13!

Portugal erreichte Platz 15 und dürfte damit wohl zufrieden sein. Was man dem portugiesischen Vortrag zugute halten muss (denn gefallen tut er mir immer noch nicht), ist ihre Natürlichkeit und (um das Wort wieder einmal zu strapazieren) ihre Authentizität. Abgesehen von Alexander Rybak kam die portugiesische Gruppe am natürlichsten und sympathischsten rüber von allen. Daher wäre selbst eine bessere Platzierung verdient gewesen! Das Resultat (und die vielen gewonnen Sympathien) dürfte für Portugal ein Ansporn für weiter gute Taten sein!
Mir persönlich fallen immer wieder die portugiesischen Fans sehr positiv auf. Sie verbreiten immer wieder eine wunderbare Stimmung am ESC. Das Positivste daran ist aber die Tatsache, dass sie nie dermassen nationalistisch auftreten, wie dies ein paar andere Fan-Gruppen leider immer wieder tun! Die portugiesischen Fans beklatschen und akzeptieren auch andere Auftritte und nicht ausschliesslich ihren eigenen! 12 Punkte für Portugals Fair-Play!

Kejsi Tola aus Albanien hat sich auch am ESC kaum vom Fleck bewegt. Singen kann sie ja, aber beim Tanzen hapert es noch gewaltig!

Ähnliches lässt sich von Deutschland sagen! Da haben sie einen relativ swingigen Song, und der gute Oscar bewegt sich im Walzer-Schritt über die Bühne! Ich möchte ja wirklich nicht wissen, wie viel Deutschland (oder wer auch immer) für die Stripperin bezahlt hat, aber sie war den Preis mit Sicherheit nicht wert. Der 20. Platz ist immer noch zu gut!
In der Probe sei Dita Von Teese noch der Busen aus dem Kostüm gefallen. Ich meine, wie kann so etwas Kleines aus überhaupt etwas hinaus fallen? Im Finale schaffte die Gute dann diese Akrobatik nicht zu wiederholen! Heilige-Lys-Assia sei Dank!


Schweden kriegte auch dieses Jahr wieder sein Fett ab! So sehr ich Schweden liebe, aber dieses Resultat habt ihr wirklich verdient! Geht über die Bücher, liebe Freunde, denn ihr habt es nötig. Und nächstes Jahr tritt ihr bei eurem "Erzfeind" Norwegen auf. Dies sollte also Herausforderung genug sein!

Dass auch Malta sein Fett abgekriegt hat, grenzt schon fast an "political incorrectness"! Aber es ist so: das europäische Publikum liess sich nicht für blöd verkaufen, und strafte Chiaras "Selbstbeweihräucherung" brutal ab! Dieses Resultat hat nichts mit Diaspora, Ost-Mafia, Block-Voting usw., usw. zu tun, sondern einfach mit dem schlechten Song!

Knapp an der "Todesstrafe" (sprich: letzter Platz) ist Spanien vorbeigeschrammt! Der Song (Marke "Anbiederung") hat meine düstersten Prognosen bewahrheiten lassen! Und dies verdient! Die Vorstellung kam gezwungen rüber, der Gesang schwach. Der "Juchzer" am Schluss liess die Zuschauer dann endgültig davon absehen, für Spanien zu voten!
Eine vage Vorahnung auf das traumatische Ergebnis kam bereits am Ende von Sorayas Auftritt auf, als abgesehen von der gigantischen spanischen Fangemeinde kaum jemand zum Jubeln zu bewegen war!
Ich hoffe nur, dass sich Spanien nächstes Jahr nicht davon abhalten lassen wird, eine wiederum grandiose Vorentscheidung zu organisieren!

Die zwei Jury-Picks waren übrigens - entgegen meiner Voraussage - Kroatien und Finnland!

Die Schweiz hatte keine, aber auch wirklich keine Chance auf eine Final-Qualifikation: sie landete in ihrem Halbfinale auf dem miserablen 14. Platz mit gerade mal 15 Punkten (erhalten von: Finnland/5, Schweden, Portugal, Bosnien&Herzegowina, Moldawien und Weissrussland/je 2). Zur sicheren Qualifikation fehlten sagenhafte 52 Punkte....! Wie weiter, Helvetien?

Statistische Notiz am Rande: Piero Esteriores Nullnummer hat Gesellschaft erhalten! Tschechien wurde ebenfalls mit null Punkten aus dem 1. Halbfinal nachhause geschickt! Wahrlich kein Grund zu Schweizer Euphorie!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass alle Finalisten ihr Weiterkommen irgendwie, mehr oder weniger verdient hatten. Dasselbe lässt sich auch von den Nicht-Qualifizierten sagen!

Hier noch ein paar Bemerkungen an jene, die immer wieder mit denselben Vorwürfen gegenüber dem ESC kommen:

  • Show alleine genügt nicht (s. Griechenland)
  • Stimme allein genügt ebenfalls nicht (s. Weissrussland)
  • Guter Song genügt ebenfalls nicht (s. Schweiz)
  • Diaspora-Stimmen genügen ebenfalls nicht (nur 2 ex-Jugoslawien-Staaten erreichten das Finale). Diaspora-Stimmen mögen einen Einfluss auf eine bessere Endplatzierung haben, aber für den Sieg aber genügen diese nie und nimmer!
  • Block-Voting genügt auch nicht, sonst hätte z.B. Russland viel besser abgeschnitten. Dito Schweden, dito Bosnien & Herzegowina
  • Spektakel alleine genügt auch nicht (s. Ukraine)
  • "Sex sells" nicht immer (s. Deutschland und teilweise Rumänien)
  • In Anbetracht des Einheitsbreis der meisten Schweizer Radiostationen ist der ESC eine willkommene und äusserst abwechslungsreiche und wohltuende Erscheinung! Moderne Musik zu machen, heisst noch lange nicht, dass sie gut ist!
Dabei wäre es so einfach, am ESC Erfolg zu haben:
  • Der Song muss sehr gut sein!
  • Die Stimme muss sehr gut sein!
  • Beides zusammen muss authentisch und glaubwürdig rüberkommen! Stichwort "Personality"

Danke Moskau für einen grandiosen ESC 2009. Vielleicht der beste ESC je!? Es war ein ESC der Superlative, nicht aber ein ESC der Herzen.

Mit Oslo 2010 erwartet uns ein charmanter, zurückhaltender und toleranter Gastgeber! Das alleine rechtfertigt schon den norwegischen Sieg!

Oslo, here we come! Und Windmaschinchen schaut sich schon mal für eine Unterkunft um! Nach Moskau, der teuersten Stadt der Welt, zieht der ESC-Tross jetzt weiter in die "lediglich" viertteuersten Stadt der Welt: auf nach Oslo!

Gewinner ESC 2009

NORWEGEN

ALEXANDER RYBAK - "FAIRYTALE"


Herzlichen Glückwunsch und ein grosses Dankeschön an Norwegen!







Norwegen: Alexander Rybak mit "Fairytale":


Grandioser Sieg Norwegens! Was für ein Finale, was für ein grossartiger Sieg Norwegens! "Fairytale", schon als ESC-Favorit gehandelt, bevor er überhaupt den norwegischen Vorentscheid gewonnen hatte, erfüllte die unendlich hohen Erwartungen überzeugend! Mit diesem spektakulären und ebenso epochalen Sieg reist der ESC-Tross wieder einmal in den Westen Europas, und das ist zugleich als weitere positive Meldung aus Moskau zu werten! Nach zwei Austragungen aus Ländern, welche man als homophob bezeichnen muss, führt uns der norwegische Sieg wieder in freiere und tolerantere Gewässer! Es gibt wirklich nur Positives zu vermelden, was den Sieger betrifft!

Norwegen:
  • stellte mit 387 Punkten einen neuen Punkterekord auf!
  • stellte mit 169 Punkten Vorsprung auf Island ebenfalls einen neuen Rekord auf!
  • erhielt Punkte von ALLEN andern Ländern!
  • gewann nach 1985 und 1995 zum dritten Mal
Links:
Rangliste: Finale 2009
Scoreboard: Finale 2009

Rangliste: 1. Halbfinal 2009
Scoreboard: 1. Halbinal 2009

Rangliste: 2. Halbfinal 2009
Scoreboard: 2. Halbfinal 2009

Samstag, 16. Mai 2009

Projekt "Oslo 2010"

Durch die Qualifikation ALLER nordischen Länder (Norwegen, Schweden, Dänemark, Finnland & Island) haben sich diese Länder eventuell gleich selbst um den Sieg gebracht!




Um dies zu verhindern, bündeln wir jetzt unsere Kräfte und starten das

"Projekt OSLO 2010"

und stimmen ALLE für Norwegen ab!

Und hier ist der Grund, wieso!



"Oslo 2010" muss gut koordiniert sein! Bei mehrfacher Abstimmung muss für Norwegen immer einmal MEHR angerufen werden!!!

Hier mein Voting-Vorschlag*:

5 x anrufen für NORWEGEN
4 x anrufen für ISLAND
3 x anrufen für FRANKREICH
2 x anrufen für BOSNIEN & HERZEGOWINA
1 X anrufen für ESTLAND

*Falls du aus Rumänien heraus abstimmen solltest, könnte dieses Voting-Verhalten äusserst teuer werden......! ;-)


Das wäre ja ein Traumergebnis!

Also:

Vote for Norway!
Vote for Alexander "Harry Potter" Rybak!!!

Vote for "OSLO 2010"!!!!




Slavic Pride'09/Gay Pride Parade


Am Freitag Abend wurde eine weitere Probe zum Finale abgehalten.

Das einzige Nennenswerte darüber ist, dass der Deutsche Beitrag "Miss Kiss Kiss Bang" noch schlimmer ist, als befürchtet.

Aber das ist absolute Nebensache, denn wichtiger als der deutsche "Flach-Lege-Song" ist die Frage, ob am Samstag die "Slavic Pride'09" durchgeführt wird oder nicht! Und falls ja, wo und wann diese über die Bühne gehen wird. All das sind Fragen, die zurzeit noch offen sind!

Die Parade wurde ja schon mal vorsorglich vom Bürgermeister verboten, aber die Organisatoren wollten weiterhin daran festhalten!

Sicher ist, dass sie VOR dem Finale durchgeführt werden "muss", damit das eventuelle (polizeiliche/militärische) Eingreifen und eine eventuelle Eskalation bis zu den (west-europäischen) Abend-Nachrichten medial aufgearbeitet werden können. Eine sehr heisse "Kartoffel", die sich hier in Moskau anzubahnen scheint, denn mit dem ESC wird ein mediales Grossereignis für den guten Zweck der russischen Schwulen und Lesben verwendet! Windmaschinchen hofft natürlich auf die politische Vernunft aller, und auf eine friedliche Demo, der um Anerkennung suchenden Pride-Teilnehmenden!

Ob es sich dabei nur um heisse Luft oder um "Breaking News" handeln wird, wird sich in wenigen Stunden zeigen!

Windmaschinchen unterstützt die russische Schwulen- und Lesben-Bewegung und spendet massiven Rückenwind!

Update (Samstag - 16. Mai 2009, 17:30h)

Die geplante Slavic Pride'09 war zu Ende, bevor sie überhaupt richtig gestartet hatte. Das Eingreifen der Polizei erfolgte wie angekündigt, und diese führte um die 20 Personen ab. Ohne Wenn und Aber!

Hier ein Bericht von RT (Russia Today):


Nichtsdestrotrotz wünscht Windmaschinchen der russischen Schwulen- und Lesbenbewegung viel Glück, Mut und Erfolg auf ihrem wohl noch langen Weg zur politischen und gesellschaftlichen Anerkennung!

Freitag, 15. Mai 2009

Startreihenfolge fürs Finale 2009

Und hier nun die Startreihenfolge fürs Grosse Finale am Samstag, 16. Mai 2009, in Moskau:

  1. 1. Litauen
  2. 2. Israel
  3. 3. Frankreich
  4. 4. Schweden
  5. 5. Kroatien
  6. 6. Portugal
  7. 7. Island
  8. 8. Griechenland
  9. 9. Armenien
  10. 10. Russland
  11. 11. Aserbaidschan
  12. 12. Bosnien & Herzegowina
  13. 13. Moldawien
  14. 14. Malta
  15. 15. Estland
  16. 16. Dänemark
  17. 17. Deutschland
  18. 18. Türkei
  19. 19. Albanien
  20. 20. Norwegen
  21. 21. Ukraine
  22. 22. Rumänien
  23. 23. Grossbritannien
  24. 24. Finnland
  25. 25. Spanien
Der grösste Teil des europäischen Publikums wird wohl gleich einschlafen!!! Erst mit Startnummer 8 (Griechenland) kommt so richtig Stimmung in die Bude. Nun, das ist Ansichtssache, denn, wer Balladen liebt, kommt eben gleich von Beginn weg auf seine Kosten! Litauens "Slow-Burner" sorgt nicht gerade für einen stimmungsvollen Einstieg!
Ist es möglich, dass die ersten zwei Beiträge (also Litauen und Israel) gleich die zwei Jury-Entscheide der ersten beiden Halbfinals repräsentieren....?

Frankreichs Startposition 3 könnte kaum schlimmer sein. Umgeben von einem Rudel langsamer Songs, wird selbst Patricia Kaas nicht für grosse Abwechslung sorgen können. Hier drohen "titanische" Verhältnisse!

Ihr auf dem Fuss folgt Schweden mit einem Song, den man am besten mit Sonnenbrille über sich ergehen lassen sollte!

Dann kommt Schmalz aus Kroatien und Flower-Power aus Lusitanien (Portugal).

Wenn die Reihe dann an der wunderschönen Yohanna aus Island ist mit ihrem nicht minder schönen "Is it true?", wird wohl auch der letzte Zuschauer bereits in einen wohligen Schlaf versunken sein! Diese Startposition ist ein echt grosser Nachteil. Es scheint wohl eher nichts mit Reykjavík 2010 zu werden!

Tja, und dann geht erstmals so richtig die Post ab! Griechenlands Hormonschleuder, Sakis Rouvas, betritt die Bühne und bringt die kurz verängstigten und aus dem wohligen Schlaf gerissenen Zuschauer wieder in die Vertikale! In Anbetracht der gesamten Konstellation eine nicht zu unterschätzende Startnummer!

Gleich gehts aber wieder ins Bett. Nicht dass eine Ballade folgen würde, nein, sondern die armenischen Schwestern tummeln sich zusammen mit ihren vier Begleiterinnen auf dem kleinen, leicht schräg geratenen Sofa und reizen erstmals die Gehörgänge der Zuschauer aus!

Ganz doll freu ich mich auf Russlands musikalischen Nervenzusammenbruch. Wird die Bühne halten??

Falls nicht, wird Aserbaidschan der Leidtragende sein....!

Bosnien & Herzegowinas Startnummer 12 könnte sich als Glückstreffer herausstellen. Vor ihnen startet das oben erwähnte Aserbaidschan mit drei fröhlichen, aber schlussendlich belanglosen Minuten, und hinter ihnen folgt das nicht minder geschriene Moldawien! Die 12: eine wahre Gehör-Oase!

All dem folgt eine Prise Valium aus Malta, und die Bühne wird zu dem gemacht, was sie eigentlich nicht ist: klein! Es ist Chiaras Auftritt. Bereits zum dritten Mal tritt sie, wie nun schon öfters geschrieben, am ESC auf; zum dritten Mal mit dem fast identischen Lied.

Auch wenn mit Estland gleich ein weiterer Guten-Nacht-Song folgt, sollte der Zuschauer doch merken, dass es sich hier, im Gegensatz zum Vorgänger, um einen wirklich guten und gut gemachten Song handelt.

Es folgen zwei Füller-Beiträge aus Dänemark und Deutschland, bevor dann das ganz grosse Finale gestartet wird!

Die Türkei bläst auf Startposition 18 zum Angriff! Eine Position, die fast nicht besser sein könnte, eingebettet zwischen den luschen Darbietungen aus Deutschland und Albanien! Hadise könnte sich doch schon mal bei den Deutschen anmelden, für den Fall, falls sich Dita Von Teese, die Burlesque-Tänzerin (nennt man Stripperinnen heute SO???), nicht bühnen-willig zeigen sollte. Somit wäre sie (Hadise) bereits ein bisschen eingeräckelt für ihren eigenen Auftritt!

Albanien eignet sich dann noch schnell als Pinkel-Stop, bevor man dann das TV-Gerät für den Rest der Sendung nicht mehr aus den Augen lassen darf! Es folgt nämlich das grösste Finale, das es wohl je gegeben hat!

Norwegen eröffnet dieses grandiose Finale mit einem sensationellen Startplatz 20! Dem Publikum bleibt genug Zeit, "Fairytales" zu feiern, denn es folgt mit Garantie ein Werbe-Break wegen der grösseren Umbauarbeiten, welche für die Ukraine gemacht werden müssen! Also auch viel Zeit für die Präsentatoren, um Norwegen über den Klee zu loben!! Phantastische Aussichten für Alexander & Co.!

Dass gleich nach der Müll-Entsorgung die Langstrassen-Truppe aus Rumänien folgt, ist wohl ein göttlicher Wink der "horizontalen" Art! Einfach genial. Ich hoffe einfach nur, dass sich die zwei Länder gleich selber eliminieren werden!

Nach all dem Anzüglichen wird uns dann schon fast epochale Musikgeschichte aus Grossbritannien aufgetischt in Form von Jades "It's my time"!

Finnland lockert dann alles nochmals ein bisschen auf, bevor Spanien mit der letzten Startnummer (25) dann dem Publikum mitteilt, dass dies ihre Nacht sein wird!

Uns erwartet ein wirklich grosses Finale.

2. Halbfinal 2009

Das Feld ist komplett!
Hier die 10 Länder, die sich im 2. Halbfinal fürs Finale am Samstag qualifiziert haben:
Herzlichen Glückwunsch!
  • Norwegen,
  • Ukraine,
  • Griechenland,
  • Albanien,
  • Kroatien,
  • Aserbaidschan,
  • Litauen,
  • Moldawien,
  • Dänemark
  • Estland
Kurzfassung: (fast) alles wie erwartet!

Einzige kleine Überraschung: Dänemark! Hätte in der Tat nicht damit gerechnet, dass sich Mini-Springsteen mit seiner dünnen Stimme durchsetzen würde!
Nota bene: ALLE nordischen Länder haben sich somit fürs Finale qualifiziert! Der grosse Favorit Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark und auch das grandiose Island! Ich könnte nicht glücklicher sein über diesen Zustand! Einziges Problem bei all diesem Erfolg: die genannten Länder werden sich unter Umständen gegenseitig die Punkte wegnehmen! Es sei denn, sie "opfern" Dänemark, Finnland und Schweden...., und einigen sich auf Norwegen und/oder Island! Dieser (gross-)skandinavische Erfolg könnte sich alsbald als Bumerang erweisen!

Dem gegenüber steht das ehemalige Jugoslawien fast mit leeren Händen da: einzig Kroatien und Bosnien & Herzegowina stehen im Finale. Da fällt es den ausgeschiedenen Nachbarn (Serbien, Slowenien, Mazedonien, Montenegro) sehr leicht, sich für (sehr wahrscheinlich) Bosnien & Herzegowina zu entscheiden! Bosnien & Herzegowina wird somit zu einem ganz heissen Kandidat für den Sieg!

Nimmt man das "alte" politische Ost-West Verhältnis (sprich "Eiserner Vorhang), wurde heute Abend das Ergebnis des ersten Halbfinals gleich umgedreht: 7 Ost- gegenüber 3 West-Länder! Somit steigen am Samstag zehn Ostländer gegen zehn Westländer ins Rennen! Hinzu kommen die vier "Geldgeber" aus dem Westen plus der Gastgeber Russland aus dem Osten!

Dass sich heute sieben Ostländer durchsetzten, geht voll in Ordnung. Die unterlegenen Westländer Irland, Holland und Zypern hatten nichts Vergleichbares anzubieten! Dass sich die Ukraine in diesem ostlastigen Halbfinale durchsetzen würde, war zu befürchten. Nichtsdestotrotz gehören diese drei Minuten auf den Müll - inkl. Kulisse! Was aber Ungarn geboten hat, grenzte schon fast an Schändung! Der gute Zoli Ádok traf wohl nicht einen einzigen Ton, so wie er vorgesehen war! So viel hörte man selbst beim allgemein leicht überdrehten Sound in der Halle! Kaum vorzustellen, wie sich das erst zuhause am TV angehört hat....!

Meine persönlichen Highlights lieferten vor allem Norwegen und Estland ab! Harry Potter scheint sich wieder gefangen zu haben, und scheint bereit zu sein, Norwegen zum Nationalfeiertag am Sonntag gleich selbst ein grosses Geschenk zu machen!

Highlight 1: Norwegen



Highlight 2: Estland:


Wer von der Jury ins Finale gehievt wurde, wird erst am Sonntag (resp. nach dem Finale) bekannt gegeben. Mein Tipp: Litauen. In Frage käme zwar auch noch Estland, aber ich bin sicher, dass Estland schon durchs Voting alleine es geschafft hat! Zu gut ist ihr wunderschöner Beitrag.

Die Show des 2. Halbfinals war um Längen besser als jene des 1. Halbfinals! Einzig das desaströse Präsentatoren-Duo Hänsel und Gretel war dasselbe. Fairerweise muss gesagt sein, dass ihre Leistung heute Abend ebenfalls besser ausgefallen ist, was aber nichts anderes bedeutet als Jubeln auf tiefem Niveau!

Die Stimmung in der Halle war erneut begeisternd! Die Griechen und die ebenfalls in grosser Zahl erschienenen Spanier als Highlight! Da bahnt sich eine unglaubliche Atmosphäre fürs Finale an, wenn dann auch die türkischen, englischen und russischen Fans eintreffen werden!

Donnerstag, 14. Mai 2009

Behutete Armee

Moskau ist in fester militärischer Hand! Nebst den OMOH-Hütern (Otrjad Milizii Osobowo Nasnatschenija – „Milizbrigade besonderer Bestimmung“) gibt es auch jede Menge militärische Präsenz rund um das Gelände!

Unübersehbar "schmücken" die russischen Armeeangehörigen das Bild rund um die Olimpiysky-Arena! Nicht minder imposant ist ihr Kopfschmuck. Der riesige Hut passt nicht jedem Köpfchen gleich gut! Noch hat sich Windmaschinchen nicht gewagt, um ein Bild zu betteln. Zu gross ist der Respekt vor "weiss-nicht-was-genau"!



Mit dieser Grösse müssten die Soldaten selbst mit Google Earth ersichtlich sein! Es bleibt nur zu hoffen, dass diese riesigen Fladen nicht plötzlich noch als Helikopter-Landeplätze verwechselt werden!
Leider steckt meistens unter dem Hut ein bedeutend weniger imposanter Soldat!

Unweigerlich kam mir "I love Lucy" in den Sinn! In der Episode "Lucy gets into pictures" wird ihr ebenfalls ein überdimensionaler Kopfschmuck verabreicht:

Mittwoch, 13. Mai 2009

Probe 2. Halbfinal

Zuerst wurde dem Publikum mal mitgeteilt, doch bitte schön so zu tun, als wär dies bereits das richtige Halbfinale, da diese Probe bereits aufgezeichnet würde, falls morgen Abend "etwas passieren" sollte...! Was ist wohl gestern Abend so alles schief gegangen???

Alles beginnt wie befürchtet: dasselbe Moderatorenpaar wie am Dienstag....! Schreck lass nach!
Aber es gibt auch durchaus Positives zu verkünden: Lys Assia wird nicht live auftreten. Sie wird lediglich während eines Breaks eingespielt. Uff, Glück gehabt. Wenigstens haben die Organisatoren etwas aus dem desaströsen Auftritt in Belgrad gelernt!

Lys Assia in Bulgarien...., ehhh in Belgrad:


Wie auch immer! Wer sagt, dass der 2. Halbfinal besser sei als der erste, war wohl noch nicht in Moskau, als dieser am Dienstag über die Bühne ging! Ich bin entsetzt, wie schlecht, nein, wie mies die Qualität des 2. Halbfinals ist. Und ich bin masslos frustriert, wenn ich mir vor Augen führe, dass sich die Schweiz nicht hat qualifizieren können!


Bei all dem Hist-Maufen, der sich im 2. Halbfinal so herum lümmelt, bin ich schon soweit, das Eurovisions-Signet für den Final zu nomminieren!!!

Kroatiens Igor hat sich mächtig gesteigert. Sein altbackener, aber doch sehr melodiöser Song kommt gut rüber.

Irlands Beitrag rockt von Beginn weg ab. Nach dem Ausfall aller drei Rocksongs im ersten Semi fragt man sich, wie gut ein Rocksong sein muss, um weiter zu kommen. In Anbetracht der haarsträubenden Beiträge anderer Länder, könnte sich Irland entgegen aller Voraussagen vielleicht, eventuell, möglicherweise doch noch qualifizieren! Wäre der Schweiz gegenüber aber eine Zumutung...!

Lettland war fürchterlich: Song, Gesang und Interpretation waren schlicht und ergreifend eine Zumutung. Wieso haben die bloss den Zug Richtung Moskau nicht verpasst!

Beunruhigendes gibt es von Serbien zu berichten, denn langsam aber sicher gefällt mir deren Song doch noch! Dies ist vor allem auf die Ehrlichkeit der Interpreten zurückzuführen. Die Truppe kommt in der Tat authentisch und unprätentiös daher. Eigenschaften, welche vielen anderen Ländern im zweiten Semi gut anstehen würden! Ich bin zwar immer noch entsetzt über Serbien, dass sie "nichts Besseres" zu bieten hatten, aber mittlererweile habe ich mich an "Cipela" gewöhnt. Hoffe deshalb auf eine Finalqualifikation!

Polen enttäuscht .... ohrenbetäubend: der erste wirklich schlecht gesungene Beitrag. Bei einer Ballade wie der polnischen kann man es sich nicht leisten, falsch zu singen. Die gute Lidia tat's trotzdem! So etwas geht nur bei Up-Tempo-Liedern wie z.B. der Türkei oder Griechenlands.

Herzlichen Glückwunsch Alexander Rybak! Er hatte heute Mittwoch (13. Mai) Geburtstag. Macht er sich in den nächsten Tagen gleich das grösste Geschenk? Die Probe verlief gut, aber selbst er hatte das eine oder andere Problem mit den Tönen! Norwegen, so scheint es wenigstens, hat ein bisschen "den Moment" verloren. Ob ihn Norwegen wieder finden wird, wird sich ebenfalls in den nächsten Tagen zeigen! Auf jeden Fall spüren die Skandinavier unbarmherzig den Atem aus Island im Nacken! Das wird härter werden, als man sich das vorgestellt hat!!!! Bahnt sich hier ein Favoriten-Sturz an???

Zyperns Leuchtkäfer tun mir wirklich leid. Bei so vielen fluschen Tönen werden nicht allzu viele dieser Spezie den Contest überleben....!

Die Antiquität aus der Slowakei mausert sich in Anbetracht der bodenlosen Qualität zum Leckerbissen. Noch hat's den einen oder andern Ton, der noch besser getroffen werden muss, aber sie sind auf einem guten Weg und haben sich seit der nationalen Vorausscheidung massiv gesteigert!

Dänemarks Bruce Springsteen hat immer noch dasselbe Problem: seine Stimme ist viel zu schwach. Aber auch hier gilt, was schon für die Slowakei gilt: bei so viel Schlechtem muss man die Gelegenheit beim Schopf packen!

Gibt es denn niemand, der bei Slowenien die Bilderrrahmen, durch die sie eins ums andere durchdringen, zumauern? Bei diesem minimalistischen Gesang überrascht es nicht, dass Slowenien den prozentual höchsten Anteil an falschen Noten einfährt! Fürchterlich ohne Ende!

Ich brauchte fast zwei Minuten, bis ich merkte, dass der Sänger aus Ungarn nicht nur physisch auf der Bühne war, sondern auch stimmlich. Diese hätte er doch besser gleich bei den OMOH-Wächtern vor der Halle deponiert! Uns allen wäre vieles erspart geblieben!

Aserbaidschan konnte ebenfalls nicht ganz überzeugen. Auch wenn das Lied beim Publikum sehr gut ankam, ist es doch bloss ein hundskommunes Happy-Clappy-Liedchen geblieben. Einzig der Einstieg ist Klasse, so er dann auch gut gesungen wird.

Was soll ich zu Griechenland bloss sagen? Wenn mir mein Wohlergehen wichtig ist, wohl besser nichts! Trotzdem: Sakis hormonausschüttende Choreographie ist gespickt von Selbstüberschätzung und Ablenkung von der Tatsache, dass der Gesang hier überhaupt keine Rolle spielt! Ich stehe aber wohl auch ganz alleine hier im Wald, wenn ich sehe, mit welch tosendem Applaus Sakis bedacht wurde am Ende seiner Vorstellung. Wenigstens wird mit grösster Wahrscheinlichkeit das Wetter in Athen besser sein als hier in Moskau....!

Litauens Sasha Son bot eine zweckmässige Darbietung. Eine typische Liftnummer halt! Wohl eine Angelegenheit für die Jury.

Moldawiens "Musikantenstadl"-Beitrag wurde energetisch vorgetragen. Vielleicht mutet sich die Sängerin ein bisschen zu viel zu! Während z.B. die Türkei Teile ihres Songs "auslagert", tritt Moldawiens Nelly Ciobanu als One-Woman-Show auf!

Albanien steht weiterhin wie angeklebt am Boden! Die junge Frau kann sich einfach nicht bewegen. Selbst ein Valium würde die Gute bereits in einen hyperaktiven Zustand versetzen!!!! Echt! Deshalb wird sie wohl auch von den Tänzern in jede möglich und auch unmögliche Position gebracht! Was das grüne Männchen aber für eine Rolle spielen soll, wissen sehr wahrscheinlich selbst die Albaner nicht so richtig! Erinnerungen an Russland 2004 kommen auf! Stimmlich bewegte sich Kejsi Tola am selben Ende wie Albaniens Brutto-Sozial-Produkt, und die Präsentation ist hölzern wie Bulgariens Stelzen! Wohl der furchtbarste Beitrag soweit! Aber nicht für lange, denn als nächste war die Ukraine am Werke!

Kulissen schön und gut, aber was sich die Ukraine leistet, spottet jeglicher Vernunft! Da die Ukraine sich für eine überdimensionale Kulisse entschied, musste eigens ein Break eingeschoben werden, was ich wirklich für skandalös halte! Wieso lässt die EBU so etwas zu???? Alle andern Länder brauchen 30-35 Sekunden, um ihre Kulisse auf resp. von der Bühne zu schaffen. Nur Madame Loboda braucht länger, um ihre pointierte "Hell Machine" auf die Bühne bringen zu lassen. Zu diesem richtigen Schrott gesellt sich dann noch der musikalische Schrott! Bei diesem räckelnden Auftritt wird ja sogar die Langstrasse-Truppe aus ihr-wisst-schon-wo eifersüchtig! Und man glaubt es kaum, aber das Publikum tobte am (von mir lang herbei gesehnten) Ende dieser Alt-Eisen-Vorstellung! Ich befürchte schlimmes!

Da man dann auch für die "Entsorgung" der ukrainischen "Hell Machine" länger brauchte als normal, verzögerte sich dementsprechend auch der Auftritt Estlands, was für die wirklich eine Zumutung ist! Immerhin war Estlands Beitrag dann wie Balsam auf die Ohren. Mein Ekel dem ukrainischen Beitrag gegenüber hatte zur Folge, dass ich den estischen Beitrag umso lauter beklatschte. Aber auch sonst ist Urban Symphons "Rändajad" eine Klasse für sich. Wunderbar gesungen, dezent und professionell vorgetragen! Ein ungedingter Finalist!

Zum Schluss dann noch ein rosagefärbter Falschtöner aus Holland. Falls De Toppers auch am Donnerstag dermassen schlecht singen werden, wird sich die Halle früher leeren, als dies eigentlich vorgesehen war....! Haben die Jungs jemals ein Notenblatt gesehen und sich dessen Bedeutung erklären lassen? Ich meinte nein!
Notiz am Rande: Sollten sich De Toppers fürs Finale qualifizieren, und sollte es am Samstag (also dem Finaltag!) zu gewalttätigen Ausschreitungen bei der verbotenen aber trotzdem angekündigten Schwulen Demo in Moskau
kommen , so würde De Toppers-Mitglied Gordon Heuckeroth dem Final aus Protest fern bleiben! Ersteres ist höchst unwahrscheinlich, und letzteres ..... ja, schauen wir mal, was so alles abgehen wird!

Zurück zur Probe des 2. Halbfinales. Es war zeitweise grausig, was da "gesungen" wurde. Getopt wurde alles nur vom Präsentatoren-Paar! Dieses "untertrumpfte" das Gebotene um Tiefen! Ist es eigentlich eine Bedingung, als Model schön, aber vor allem dumm zu sein?

Gedanken zur Show des 1. Halbfinals

Fangen wir doch gleich mal mit dem Schlimmsten an: das Präsentatoren-Duo! Nun, sie war so viel schlechter als er, dass man ihn schon fast als hoch-professionell bezeichnen könnte!

Da protzt Moskau/Russland an allen Ecken und Enden und stellt dann Hänsel und Gretel auf die Bühne! Ihr Englisch ist dermassen fürchterlich, dass ich mich frage, ob die Frau weiss, dass es neben russisch auch noch andere Sprachen gibt! Mir wurde anvertraut, dass sie auch noch französisch gesprochen haben soll, aber davon hab ich wohl nichts mitgekriegt!

Heute Mittwochabend - bei der Probe zum 2. Halbfinale - schaffte sie es, den Countdown zum Ende des Votings wie folgt durchzugeben:
  • Ten
  • Nine
  • Eight
  • Seven
  • Six
  • Five
  • Three
  • Four
  • Two
  • One
  • Zero
Windmaschinchen kam kurz aus dem Rhythmus....!

Die gute Frau glänz auch intelektuell mit Magersucht!

Der Show-Einstieg mit dem Märchen, oder was auch immer, war verwirrlich und konzeptlos. Schlecht!
Die "Postcards" waren technisch gut gemacht, aber inhaltlich leer und nichtssagend!
Der Intervall-Act mit dem Chor überzeugte hingegen auf der ganzen Linie. Die "Modernisierung" dieser traditionellen Musik ist Geschmacksache!
Und, habe ich es schon erwähnt? Das Moderatoren-Paar war ein glatter Knieschuss! Darin scheinen sich wenigstens auch alle einig zu sein: Null Punkte für Natalia Vodianova und Andrey Malahov!

Gedanken zu den Finalisten des 1. Halbfinals

Herzliche Gratulation!

Die Finalisten des 1. Halbfinals sind:

  • Türkei
  • Schweden
  • Israel
  • Portugal
  • Malta
  • Finnland
  • Bosnien & Herzegowina
  • Rumänien
  • Armenien
  • Island
Kurzfassung: Mit 8 von 10 Finalisten kann ich vollkommen gut leben! Einzig mit Armenien und VOR ALLEM MIT RUMÄNIEN dreht die Windmachine fast durch! Die Qualifikation der Langstrassen-Truppe aus Rumänien schockte Windmaschinchen gewaltig. Armeniens Beitrag wäre im Musikantenstadl wohl besser aufgehoben gewesen....!

Dass sich eben Rumänien und nicht die Schweiz durchgesetzt hat, schmerzt sehr und ist auch nur schwerlich nachzuvollziehen. Was für Rumänien den Ausschlag gegeben haben mag, war wohl die Karte "Sex sells", denn mehr hatte der nuttige Beitrag nun wirklich nicht zu bieten!

Schwedens grelle und zum Teil unkoordinierte Performance schaffte ebenso die Quali wie der schwach gesungene türkische Beitrag. Wieso sich die Türkei damit trotzdem qualifiziert hat, wissen wir natürlich zur Genüge!

Überraschend auch, dass sich Finnland durchgesetzt hat. Stimmlich auch nicht ganz ausgereift, bringt mich ihr Beitrag live - dies im Gegensatz zur Studio-Aufnahme - noch immer nicht ausser Kontrolle!

Israels gut gemeinter, aber sterbenslangweiliger Song wurde wohl von der Jury ins Finale gehievt! Die israelische Rechnung ist auf jeden Fall aufgegangen. Zugegeben, stimmlich harmonieren die zwei Frauen perfekt!

Portugals Märchen geht auch dieses Jahr weiter. Dass ich mit dem Lied nichts anfangen kann, ist mein Problem. Der Song wurde aber ehrlich und authentisch rübergebracht mit entsprechendem Flower-Power Hintergrund.

Chiaras Qualifikation war weniger eine Überraschung. Ihre Darbietung war in jedem Fall um einiges besser als das Lied selber. So was nennt man "aus wenig viel machen"!

Armeniens Volklore-Schwestern überzeugten vor allem stimmlich. Allein der Song ist unerträglich.

Bosnien & Herzegowinas Regina brachten ihren Marsch erwartungsgemäss ins Finale. Die statische und "geruckelte" Interpretation gefallen mir aber weniger. Trotz Minimalismus wäre selbst hier weniger mehr gewesen!

Und nun zum absoluten Highlight: Island! Was für eine Traumvorstellung. Was für eine Stimme! Was für eine Ehrlichkeit! Hier stimmt alles perfekt zusammen. Island schwimmt regelrecht der Spitze entgegen! Yohanna sehe ich zurzeit als absolute Favoritin für den Gesamtsieg!

Aus die Maus

Aus die Maus! Die Schweiz konnte sich auch dieses Jahr nicht für den Final qualifizieren!

Windmaschinchen musste zuerst einmal schlafen, um über den ersten Frust hinweg zu kommen! Aber jetzt gilt es, Bilanz zu ziehen!

Lovebugs am ESC 2009 - 1. Halbfinal:


Hier eine kleine Schadensbeurteilung aus Schweizer Sicht.

Doch zuerst einmal jene Länder, die sich fürs samstäglich Finale qualifiziert haben:
  • Türkei
  • Schweden
  • Israel
  • Portugal
  • Malta
  • Finnland
  • Bosnien & Herzegowina
  • Rumänien
  • Armenien
  • Island
Gratulationen diesen Ländern für den erreichten Einzug ins Finale!

Auf welchem Platz die Schweiz gelandet ist, wird erst am Sonntag Morgen bekannt gegeben. Es erübrigt sich, darüber zu diskutieren. Tatsache ist: die Schweiz hat sich nicht durchsetzen können!

Vor der subjektiven Analyse zuerst einmal ein Dankeschön an Lovebugs, welche sich für die Schweiz exponiert haben! Leider wird diese Niederlage nur jenen helfen, welche im ESC eh nichts anderes als eine Freak- und Horror-Show sehen! Aber um die kümmere ich mich eh nicht, denn die wollen auch nichts anderes darin sehen!

Nun, so sei es! Warum sind Lovebugs nicht weiter gekommen? Hier eine kleine Schadensliste:

Der Song:
  • Der Song war gut, aber unspektakulär!
  • Er bot nichts Überraschendes!
Die Darbietung:
  • Der Auftritt als Gesamtes war solide, aber nicht überragend!
  • Der Gesang war nicht über alle Zweifel erhaben! Adrians Stimme ist im Ausdruck zu schwach und gegenüber der Musik kaum zu hören! Dies, bitte verzeih mir lieber Adrian, nicht unberechtigt! Seine Stimme kam in keinster Weise an die voluminösen Stimmen der meisten Teilnehmenden heran. Daher war es wohl auch besser, die Musik "nach oben" zu schrauben!
  • Der Funke sprang in der Halle kaum auf das Publikum über! Nur Windmaschinchen und seine treue Begleiter aus der Schweiz flipten aus! Schon da wurde mir Angst und Bange!
Allgemeines:
  • Die Schweiz konnte das sprektakulärste Bühnenbild präsentieren, aber damit hat man noch keine Qualifikation aus sicher!
  • Rock-Songs haben und hatten es schon immer sehr schwer am ESC! Dass sich mit Mazedonien und Weissrussland zwei weitere Rocksongs nicht qualifizieren konnten, ist ein äusserst schwacher Trost für die Schweiz, denn deren Beiträge waren eine wirklich hinterhältige Attacke auf die Zuschauer!
  • Wenn wir schon bei Weissrussland sind: dass eine wirklich starke und eigentlich überragende Stimme nirgends wohin führt, wenn der Song grottig ist, hat uns der weissrussische Javel-Junge beispielhaft vor Augen geführt! Es braucht überragenden Gesang PLUS einen überragenden Song! Beides konnte die Schweiz, um jetzt einmal grundehrlich zu sein, nicht bieten!
  • Das Positivste am Ganzen ist wohl folgendes: der unsägliche Vorwurf, dass der Osten alles unter sich ausmacht, trifft (auch dieses Jahr) überhaupt nicht zu! Mit Bosnien & Herzegowina, Rumänien und Armenien konnten sich lediglich drei Ost-Länder fürs Finale qualifizieren!
Gedanken:
  • Oft hört man die Äusserung, die Schweiz qualifiziere sich nur deshalb nicht, weil sie der EU nicht angehört! So was ist natürlich absoluter Habakuck! Von den letzten acht Gewinnern stammen lediglich Finnland und Griechenland aus einem (damals) Nicht-EU-Land!
  • Die Äusserung, dass sich der ESC zu einer Horror-und Freakshow entwickelt habe, sollte sich einmal eine Stunde MTV zumuten und sich dann nochmals so seine Gedanken zu dieser Äusserung machen! Sollte es eine Verfall der Musik wirklich geben, so trifft dies auf die gesamte Musik-Szene zu und wirklich nicht nur auf den ESC! Mehr gibt's diesbezüglich wahrlich nicht anzumerken!
  • Sex sells! Das stimmt leider gewaltig! Aber schauen wir uns doch einmal nur die Werbeszene an! Könnte man wirklich etwas verkaufen, wenn z.B. Marija Serifovic Werbung für Gucci oder L'Oréal machen würde. Wohl kaum! Folglich muss es (leider!) auch beim ESC erlaubt sein, "Sex zu verkaufen"!
  • Typisch "schweizerisches, solides Handwerk" reichen niergendwo mehr aus, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Dafür braucht es, um wieder zum ESC zurück zu kommen, eine grandiose Stimme UND einen grandiosen Song! Beides hatten wir ehrlich gesagt nicht! Eben nur "solides, zuverlässliches Handwerk"!
Seien wir doch mal wirklich ehrlich: DJBobo, Paolo Meneguzzi und jetzt auch Lovebugs hatten jeweils recht gute Songs, aber das Hauptproblem lag immer am Gesang, der in keinem der Fälle überragend war! Das reicht nirgendwo, um einen Blumentopf zu gewinnen!

Was Windmachineche massiv nervt, ist die Berichterstattung in und aus der Schweiz! Nur weil sich die Schweiz seit Jahren nicht mehr fürs Finale qualifizieren konnte, wird der Contest in Grund und Boden geschrieben! Den Blick in den eigenen Spiegel schmerzt halt bedeutend mehr, als auf den Andern herumzuhacken! Zum Beispiel werden die grandiosen Darbietungen aus Island und Bosnien & Herzegowina auf Tagi-Online und Blick-Online mit keinem Wort erwähnt. Dafür schütten sie Häme und Spott auf Länder, welche die Qualifikation auch nicht geschafft haben! Einzig, um damit unser eigenes Scheitern gutreden zu wollen!

Das einzige Cliché, das ich für mich persönlich zulasse, ist dieses: die Schweiz als kleines und halt doch relativ unbedeutendes Land hat es schwer, sich an diesem Mega-Event in Szene zu setzen. Und es ist eine Tatsache, dass die Schweiz - wie soll ich das sagen? - ...freundlos ist! Wir necken uns mit den (beleidigten und somit abwesenden) Österreichern und mobben verbal gegen die Deutschen! Wir möchten soooo gerne geliebt werden, verweigern aber unsererseits die Liebe andern gegenüber! Die Franzosen haben das "Savoir Vivre", die Italiener (auch wenn sie nicht am ESC teilnehmen) ihr "Dolce Far Niente", die Holländer ihre Fussballfans, die Spanier ihr Temperament usw., usw.! Und was haben wir? Banken, niedrige Steuern, tolle Autobahnen, Schockolade und ein paar Uhren! Sicher, all das hat uns viel Eingebracht: Wohlstand und vor allem Sicherheit! Werden wir dafür von den andern geliebt? Nein, nicht wirklich! Wir werden respektiert, für das, was wir erreicht haben! Aber nicht geliebt! All das zeigt sich immer wieder im täglichen Leben, und dazu gehört auch der ESC - so banal und unbedeutend dies auch klingen mag! Auf der Gefühlsebene scheitert die Schweiz gewaltig!