Gemäss Mitteilung von Gadget, der Management & Concert Agency GmbH von Lovebugs, wird der Song, den Lovebugs für die Schweiz singen wird, von der aktuellen CD "The Highest Heights" ausgekoppelt werden. Um welchen Titel es sich aber handelt, wird "erst in den nächsten Wochen bekannt gegeben"!
Der einzige Track, der die 3-Minuten-Regel einhält, ist "Tumbling Down". Dies heisst natürlich noch nichts, können wohl die meisten Songs auf diese drei Minuten "heruntergeschraubt" werden.
Wir müssen uns also noch ein Weilchen gedulden. Dann hör ich mich unterdessen also mal auf der neuen Scheibe um!
Bei der heutigen Auslosung der Halbfinals wurde die Schweiz dem 1. Halbfinal zugelost! Dieser findet am Dienstag, 12. Mai 2009 statt. Die Start-Reihenfolge jedoch wird es im März ermittelt! Aus "politischer" Sicht sind dies positive Nachrichten...!
Ebenfalls mit dabei im 1. Halbfinal (12. Mai 2009) sind:
Bosnien & Herzegowina
Schweden
Israel
Belgien
Andorra
Tschechien
Montenegro
Island
Georgien
Bulgarien
Portugal
Mazedonien
Finnland
Weissrussland
Türkei
Rumänien
Malta
Armenien
Über die Finalchancen lässt sich zurzeit natürlich noch nichts sagen, da ausser jenen aus der Türkei und Weissrussland noch keine Songs bekannt sind. Und zudem fehlt natürlich immer noch der Titel, der die Schweiz vertreten wird! Mehr dazu hier!
Schön, dass wir uns mit Schweden duellieren dürfen, und da hoffen wir doch, dass sich der "Ami-Effekt", der uns ständig mit dem skandinavischen Land verwechselt, in Europa durchsetzt und somit zum Tragen kommt...!
Freuen über die Auslosung wird sich mit Sicherheit die Türkei und Bosnien & Herzegowina, die sich mit grösster Wahrscheinlichkeit um die 12 Punkte aus Bern streiten werden, dicht gefolgt von Mazedonien und Montenegro!
Überhaupt scheint die Türkei die ganz grosse Gewinnerin dieser Auslosung zu sein. In der Liste türkischer Bevölkerungsanteile nach Staat (Wikipedia)starten 9 von 15 ESC-Teilnehmern mit einem türkischen Bevölkerungsanteil von 33'000 oder mehr im 1. Halbfinal. Somit lediglich 6 im zweiten! Somit lässt sich also bereits heute verkünden: Die Türkei steht im Finale!;-))
Positiv für die Schweiz (aber auch für die Türkei...): Deutschland überträgt den 1. Halbfinal (zusammen mit Spanien und Grossbritannien) und wird daher auch abstimmen dürfen!
Teilnehmer des 2. Halbfinal (14. Mai 2009):
Slowenien
Dänemark
Aserbaidschan
Holland
Lettland
Ungarn
Serbien
Norwegen
Ukraine
Griechenland
Litauen
Polen
Kroatien
Estland
Moldawien
Zypern
Irland
Slowakei
Albanien
Russland und Frankreich übertragen den 2. Halbfinal und können demnach voten!
Hier fällt vor allem auf, dass die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen im selben Habfinal mittun. Genauso unverständlich ist die Tatsache, dass Zypern und Griechenland zusammengewürfelt wurden! Demgegenüber steht die Trennung von Holland und Belgien...! Geradezu grotesk!
In Anbetracht der Tatsache, dass die Jury (50% Voting Anteil gegenüber 50% Televoting) erst im grossen Finale zum Tragen kommt, erstaunt diese Zusammensetzung wirklich sehr! Ich wünsche vor allem Irland, Holland, Dänemark und Norwegen schon mal viel Glück!! Ihre Chancen, im Televoting-Halbfinale sich für den Final zu qualifizieren, sind bereits vor dem ersten Ton auf dem Nullpunkt unten. Was nützt eine Jury, wenn diese erst im Finale Entscheide treffen kann? Da wurden gleich zwei Fehlentscheide getroffen! Schade!
Heute wurde das offizielle Logo für den ESC 2009 in Moskau präsentiert. Der Begriff "Fantasy Bird" trifft, glaub ich, den Nagel auf den Kopf. Ein vielfarbiges Logo mit gutem Wiedererkennungsgrad!
Nach zwei ganz, ganz bösen Jahren scheint sich Montenegro ein bisschen gefangen zu haben: Andrea Demirovic rauscht mit dem Disco-Stampfer "Just get out of my life" Richtung Moskau. Sehr häufig fliegen einem Fetzen vergangener Hits um die Ohren, aber nach zwei Pinkel-Stopp-Songs der Vergangenheit tut dieser leicht angestaubte Beitrag schon fast gut. Ein cooler Verschnitt von Donna Summer und Kylie Minogue mit Stimmbruch!
Gerüchten zufolge wurde der Song von Ralph Siegel komponiert und von Bernd Meinunger getextet! Jetzt weiss ich wenigstens, woher der Staub herrührt und warum Montenegro erst auf dem Weg Richtung Europa ist, aber noch nicht dort angelangt ist...!
Rumänien hat seine zwölf Finalisten beisammen. Die Qualität des 2. Halbfinals kam bei Weitem nicht an jene des ersten heran. Dies lag vor allem an den Kompositionen selbst, welche zum Teil grosse Mängel aufwiesen. Die meisten Songs hoben gar nie ab, versandeten irgendwo im eigenen Seichtum oder verendeten irgendwo zwischen der Vorstellung des Komponisten und der Umsetzung. Einige versuchten krampfhaft, als "ernst" rüberzukommen. Heraus kam ein Mischmasch ohne Linie und Leben. Selbstdarstellung war angesagt. Dies gilt insbesondere für Elena Gheorghe mit "The Balcan Girls". Nach der Hälfte des Votings lag diese mit grossem Abstand an der Spitze...! Ich kann mir diesen Erfolg nur damit erklären, dass Elena Gheorghe in Rumänien unheimlich beliebt sein muss, denn der Song ist sackschwach. Und die "Umkleide-Orgie" ist in etwa so langweilig wie Unterwäsche bügeln...!
Einzig Red Blonde hoben sich ein bisschen vom Einheitsbrei ab. Alin Nicas "Don't leave" zeigte gute Ansätze, erinnert aber vor allem zu Beginn zu sehr an "Aïcha" von Khaled!
Hier die Finalisten des 2. Halbfinals:
Costi Ionita: "Can you forgive"
Red Blonde: "Nu am cu cine"
Elena Gheorghe: "The Balkan Girls"
Catalin: "Stop"
Alin Nica: "Don't leave"
IMBA: "Round and Round"
Rumäniens Beitrag für Moskau 2009 muss also eindeutig aus einem Song des 1. Halbfinals hervorkommen. Alles andere wäre für die hervorragende rumänische ESC-Vergangenheit ein herber Rückschlag. Ich kann mich noch nicht endgültig festlegen zwischen "Sunny Days" und "Dear Mama". Am Samstag werden wir es wissen!
Rumänien ganz gross! Einmal mehr bringt es Rumänien fertig, grosse und gute Songs in ihrer Vorausscheidung zu präsentieren. Die Qualität der Songs des 1. Halbfinales ist einfach Spitze. Andere Länder brachten in diesem Jahrtausend kaum einen einzigen einigermassen guten Song auf die Bühne, und Rumänien produziert solche gleich am Laufmeter! Kein anderes Land hat einen solchen Lauf vorzuweisen wie Rumänien. In Anbetracht der Tatsache, dass Rumänien nicht im gleichen Masse von Diaspora-Stimmen lebt, wie dies andere Länder tun, stellt Rumänien für mich das wohl erfolgreichste Land der kürzeren ESC-Geschichte dar! Und langsam aber sicher verschwindet auch das "rumenglisch" von der Bühne...!
Leider haben die Rumänen es gerade letztes Jahr vermasselt, ihren ESC-Traum zu verwirklichen, indem sie das schwedische Männertrio Biondo zuhause gelassen haben. Da spielte wohl auch ein bisschen Heimatbewusstsein mit bei den guten Rumänen und sie entscheiden sich für Nico&Flad! Manch ein anderes Land wäre glücklich gewesen mit solch einem Lied der Schweden, denn Biondo hätte mit Sicherheit ein grosses Wort um den Gesamtsieg mitgeredet!
Biondo mit "Shine" (2. Platz Vorausscheidung 2008)
Es wird also langsam aber sicher Zeit, dass der ESC-Tross nach Bucureşti umzieht!
Aber dies ist Schnee von gestern; wenden wir uns der Gegenwart zu, und die sieht rosig aus! Qualifiziert fürs Finale haben sich:
Popas Band mit "Striga"
Das dramatische "Striga" setzt die Musik ins Zentrum und nicht die Interpreten - trotz optischer "Offensive". Die Frage bleibt, ob es sinnvoll ist, nach Aserbaidschan 2008 mit diesem Outfit aufzutreten...? Fellini auf rumänisch! Grossartiges Kino!
Blaxy Girls mit "Dear Mama"
Was für eine schöne Ode an "Mama", ohne jeglichen Kitsch und ohne schleimige Rührseligkeiten. Der Titel liess nichts Gutes erahnen, aber herausgekommen ist ein wunderbarer, simpler und grundehrlicher Song. Vom erstem bis zum letzten Ton! Perfekt vorgetragen, und das mit einer solch zerbrechlichen Stimme! Klasse!
Zero mit "Sunny Days"
Mit "Sunny Days" steht der wohl modernste Titel im Angebot. Ganz im Stile von Snow Patrols "Chasing cars". Simpel, melodiös und sehr zeitgemäss!
Tabassco mit "Purple"
"Purple" streift zwar haarscharf am Boy-Group-Sound vorbei, besticht aber durch seine ebenfalls grundehrliche Haltung und simple Darbietung.
Dalma mit "Love was never her friend"
"Love was never her friend" erinnert stimmlich ein bisschen an Kate Bush. Aber das ist, zugegeben, weit her geholt! Für mich jener Beitrag, der mich am wenigsten berührte, aber das nennt man "Jammern auf einem hohen Niveau"...!
Tina mit "Pleaca"
"Pleaca" ist optisch wie musikalisch der wohl auffälligste, ausgefallendste und ein bisschen quer in der Landschaft stehende Beitrag des ersten Halbfinales. Wer den Song nicht allzu ernst nimmt (und darunter gehört sicher auch die Interpretin selbst), findet wohl schnell mal Gefallen daran. Nix aber von wegen Gimmick! Der Song geht in Richtung Bosnien & Herzegowina 2008 (Laka mit "Pokušaj") Mir gefällts ganz gut!
Ich möchte ja nun wirklich nicht in der ESC-Haut der Rumänen stecken! Schon nur deshalb, weil ein SMS beim Voting sagenhafte € 1.19 kostet! So was nennt man Abriss!
Für welchen Beitrag würde ich mich entscheiden? Ich weiss es beim besten Willen nicht! Alle fünf kommen ehrlich und unauffällig (sprich unprätentiös) daher! Es handelt sich durchwegs um gute Kompositionen. Ich persönlich wäre froh, wenn wir (in der Schweiz) schon nur übers ganze Jahr gesehen fünf derart gute Songs zustande brächten...!
Also Rumänien! Ihr habt schon einmal eine gelungene erste Vorausscheidung hinter euch. Ich glaube, ihr habts gut gemacht soweit.
Es wird äusserst schwierig sein, eine endgültige Wahl zu treffen! Und genau darin liegt wohl das grösste Problem Rumäniens 2009 (auch wenn nur erst die Hälfte der Songs durch sind): es sticht kein Song hervor. Alle fünf Finalisten sind toll und haben Klasse, aber der absolute Knaller fehlt! Und den braucht es, um den ESC nach Bukarest zu bringen!
Artist: Petr Elfimov Titel: Eyes that never lie 1. Halbfinal
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Da ist wohl einer in Mamas Javel-Topf gefallen...! Es sei denn, dass der letztjährige (Teil-)Sieger Jewgeni Plushenko (resp. Pljuschtschenko) Lust auf mehr bekommen hat und sich mit einer schlechteren Kopie seiner selbst zufrieden gegeben hat. Die Ähnlichkeiten zwischen Plushenko und dem Vertreter Weissrusslands 2009, Petr Elfimov, sind frappant!
Jewgeni Plushenko:
...ups! Da ist wohl das falsche Bild reingerutscht!
So ist schon besser!
Und schon wären wir mitten im Thema: Weissrussland 2009 tönt wie Weissrussland 2008 und vor allem wie Weissrussland 2007. Die Stil-Ähnlichkeiten zwischen "Eyes that never lie" und "Work your magic"sind frappant. Auch sind sie in etwa gleich gut: nämlich überhaupt nicht!
Mir scheint, als ob in Weissrussland ständig dieselbe Person über den ESC-Beitrag Weissrusslands entscheidet. Vielleicht ein übriggebliebener Sowjet-Haudegen, der seine kleine Scheinwelt aufrecht erhalten will. Koste es (die Ohren...), was es wolle! Wer jetzt sagt, dass in Weissrussland ein Finale mit mehreren Teilnehmern stattgefunden hat, liegt vollkommen richtig, aber jemand muss ja die Televoting-Stimmen ...ausgezählt haben!
Was lässt sich über den Song selbst sagen? Einfach gesagt und frei nach Shakespeare: Much ado about nothing/Viel Lärm um nichts! Erstaunlich, wie aufgeblasen und aufgedonnert diese drei Minuten Nichts daherkommen, um dann trotzdem im luftleeren Raum zu stehen! Grossspurig wie eine Panzerparade, um sich trotzdem auf dem Feldweg zu verirren.
Das Lied bietet keinerlei Überraschungen: hier gehts gleich von Beginn weg zur Sache. Gitarrenriffs, ein Blitzlichtgewitter, ein nettes "Guten Abend", Zähne zeigen, lächeln, sich hormonell in Pose legen und dann einfach vom Wesentlichen ablenken. Hat geklappt.
Eine starke Stimme zu haben, heisst nicht, dass diese auch treffsicher ist. Eine starke Stimme zu gebrauchen, schützt niemanden vor grellen Schreien. Bei viel Lärm lassen sich solche Mängel einfach vertuschen. Hier gibts also noch sehr, sehr viel zu tun für Weissrussland.
Wann schafft es Weissrussland endlich, einen einigermassen guten Song zu schicken? Ich meine, und stellt euch das jetzt mal plastisch vor, dass ihr allererster Beitrag aus dem Jahre 2004 "My Galileo" immer noch der Beste war, den die alte Sowjet-Republik je entsendet hat...! Da war zwar auch nicht viel mehr Luft drin, aber ....., aber einer muss ja der am "wenigsten schlimme" sein...!
"My Galileo"/Alexandra & Konstantin - Weissrussland 2004
Lovebugs nach Moskau?? Die Gerüchteküche brodelt. Gemäss SonntagsBlick wird die Schweiz am ESC 2009 in Moskau durch Lovebugs vertreten sein! Verschiedene Medien berichteten darüber. Bestätigt ist aber auch hier noch nichts.
Am 23. Januar 2009 erscheint ihr neustes Werk "The Highest Heights"
Es wäre ein ziemlicher Coup vom Schweizer Fernsehen, wenn Lovebugs die Schweiz am ESC 2009 vertreten würde! Was bedeutet dies für Lovebugs selber? Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies selbst die Jungs von Lovebugs nicht richtig abschätzen können. Der ESC ist und bleibt ein unvorhersehbares Vehikel. Ihr Engagement wäre nahezu "Russisches Roulette" für die Karriere dieser so erfolgreicher Basler Band. In der Schweiz brauchen sie sicherlich niemandem mehr etwas zu beweisen. Ihre Karriere verlief stetig nach oben, und sie gelten - und das ist ein echter Trumpf! - als hervorragende Live-Band. Da hätten wir also schon mal was, nicht wahr?
Ich zieh den Hut vor dieser Entscheidung von Lovebugs! Sie gehen damit sicherlich ein grosses Risiko ein, aber ich glaube auch, dass sie dieses bewusst tun: wie geht es weiter, wenn dich deine Karriere mal bis ganz nach oben der DRS3-Play-Lists gebracht hat? Wonach suchst du noch, nachdem der erste kreischende Fan ihr Höschen beim Live-Gig auf die Bühne schmeisst. Konzerte im Bären zu Bäriswil? Wollen wir das wirklich? Ihr seht, ich bin am Interpretieren!
Auch wenn ich zugegebenermassen die Karriere von Lovebugs nicht allzu nah mitverfolgt habe, komme ich nicht um den Gedanken herum, dass Lovebugs bewusst daran sind, eine Kehrtwende ihrer Karriere zu vollziehen: ihr Outfit scheint grundlegend runderneuert, ihre Web-Site kommt leicht alternativ in 3D-Farben daher, der von der neuen Scheibe ausgekoppelte Song "21st Century Man" scheint ein Abkehr vom glattpolierten, feingeschliffenen Mainstream-Britpop zu sein. Rauher, härter und entschlossener kommt der Sound rüber. Sicherlich eine Gratwanderung, denn die zahllosen Liebhaber ihres "DRS3-Sounds" werden der leicht härteren Gangart von Lovebugs eher misstrauisch gegenüberstehen. Aber sie waren es, welche Lovebugs zu dem gemacht haben, was sie heute sind: eine Pop-Band. Und eine erfolgreiche dazu! Andererseits wird es eine Sisiphus-Arbeit sein, mit neuem Sound und altem Namen neue Fans hinzuzugewinnen! Ihr bisheriger Sound war allzu polarisierend! Lovebugs sind aber weit davon entfernt, eine Rock-Band zu sein. Da ändern auch rauere Töne und Riffs nichts daran!
Dürfte ich Lovebugs eine einzige Frage stellen, so wäre es wohl diese: "Seid ihr vor der Entscheidung gestanden, euch entweder aufzulösen oder einen markanten und einschneidenden Kurswechsel vorzunehmen?". Sozusagen eine Entscheidung "titanischen" Ausmasses!? Kollision oder Kurswechsel!? Der Titel ihres neusten Werkes "The Highest Heights" brachte mich auf diesen Gedanken: entweder erreichen wir das höchste der Gefühle, oder ...! Nur die Lovebugs wissen die Antwort dazu.
Wie oben schon erwähnt: ich zieh den Hut vor den Jungs! Da mussten wohl einige über ihren (ESC-)Schatten springen. "Wer nichts wagt, der nichts gewinnt"! So einfach können manchmal schwierige Entscheide sein.
Hier jetzt einmal das Video zu "21st Century Man", der ersten Auskopplung ihrer neusten CD "The Highest Heights" (welches hoffentlich nicht das Lied sein wird, welches die Schweiz vertreten wird, wenn ich das mal so direkt sagen darf!):
Die wirlich GUTE Nachricht ist die folgende: es wird nicht Gölä sein, der "uns" in Moskau vertreten wird, denn der scheint ein für allemal aus dem ESC-Rennen zu sein:
Frankreich „Je retiens mon souffle“, aber es sieht so aus, als ob „La fille de l’est“ für Frankreich, also „Pour ceux qui n’ont rien“ am ESC 2009 antreten würde!
Da sind 10 Punkte „d’Allemagne“ schon mal auf sicher (die 12 Punkte gehen eh nach „Ihr-wisst-schon-wohin“)!
„Où sont les hommes“, die uns diese Neuigkeit bestätigen können? Ist es nur noch „Une question de temps“?? „Peut-être que peut-être“...!!!
Noch weiss man nicht, ob „Mademoiselle chante le Blues“, oder ein „Chanson, simple“, oder ob es „L’heure du Jazz“ sein wird. Ist dies „Le mot de passe“ zum „La clé“ des Erfolges?
Liebe Mademoiselle Kaas, Sie sind („Je te dis vous“!) nicht „Une femme comme une autre“, Sie sind auch nicht „Mon mec à moi“ (den hab ich schon, und "Il me dit que je suis belle", ...eh "...beau!"), aber Sie lassen mich immer wieder „Entrer dans la lumière“, wenn von Ihnen „Les chansons commencent“!
„Les hommes qui passent“ nach Moskau im Mai („Sans toi“ gekannt zu haben vor dem ESC), werden noch lange sagen „Y'avait Tant d'étoiles“ in Moskau, aber der Ihre war der hellste!
Der „Moment quand je t’oublie“ wird mit Bestimmtheit nie kommen. Ich sag mir immer wieder, dass „Je voudrais la connaître“. Aber „Je le garde pour moi“!
„Je retiens mon souffle“ und nehme mir „La libérté“, um Ihnen zu danken, für die wunderbare Musik!
Ihnen und „Ceux qui n’ont rien“ wünsche ich viel, viel Glück!
Un grand merci à „La fille de l’est“! Éternellement ta „Machine à vent“
IS IT REALLY TRUE??? Balladesker Kamikaze-Abend in Island...! Island, was hast du dir dabei nur gedacht? Habt ihr versucht, die eingefrorene Klospülung noch schnell aufzutauen, als die Show begann??? Seid ihr draussen am Graben, um zu schauen, wie tief eure Börsenkurse wirklich gefallen sind??? Oder habt ihr noch die Ziehung der Lottozahlen auf TV Färör angeschaut? Heh, heh??? Wer hat's vermasselt, wer?? Ihr Isländer und Isländerinnen ganz allein. Diesen Eurovisions-Crash habt ihr ganz allein zu verantworten. Ihr, ihr, ihr ganz allein!
Ich kanns nicht fassen! "Dagur nýr" von Heiða Ólafs verpasst den Finaleinzug! Die Konkurrenz war gross, aber nach dieser grossartigen Performance zweifelte ich keinen Augenblick an derem Weiterkommen. Island, du wirfst einen potentiellen Siegertitel über Bord! Einen potentiellen ESC-Siegertitel! Da kann die arme Heiða wirklich nur noch auf einen neuen Tag hoffen, denn den alten kann sie getrost einen "Foss" runter spülen!
"Dagur nýr" von Heiða Ólafs:
Deshalb fordere ich Island auf (analog Schweden, Norwegen, Finnland, Uganda, Papua Neu-Guinea &Timbuktu), eine "Zweite Chance"-Show für die 3.-Platzierten einzubauen!!!
Annar Tækifæri! (Zweite Chance - oder ähnlich)
Skiljiði, íslands??? (Verstehst Du, Island - oder ähnlich)
Island, was hast du dir dabei gedacht. Und wer qualifiziert sich, heh??? Dieser Samir oder wie der auch heisst. Weder Song noch Stimme kommen annähernd an Heiða Ólafs' heran!
Wunderschönes "Trostpflaster" Immerhin schaffte es "mein" anderer Song: "Is it true" gesungen von Jóhanna Guðrún Jónsdóttir zieht überlegen ins Finale ein - und zwar absolut verdient! Brilliante Stimme einer eingängigen Ballade mit Fleisch am Knochen. Jetzt heisst es, Kräfte bündeln und voll auf "Is it true?" setzen!
"Is it true" gesungen von Jóhanna Guðrún Jónsdóttir:
Spanien 2009 Nachdem Spanien an der EURO 08 gross zur Fussball-Gala aufspielte und alle anderen Nationen glatt an die Wand spielte, versuchen die Iberer nun, endlich auch die letzte und bis anhin uneinnehmbare Festung zu erobern: Gewinn des ESC! Haben sie das einmal geschafft, hat Spanien alles erreicht, was es zu erreichen gibt! Ausser vielleicht das Zusammenbringen und Einen eines immer noch zerstrittenen Landes! Aber das ist in der Tat (eine) andere Geschichte.
Spanien und der ESC: was für eine Geschichte: eine leidige und eine leidende und manchmal auch eine beleidigte Geschichte! Ihren absoluten Tiefpunkt erfolgte dann letztes Jahr in Belgrad! Und ich weigere mich standhaft hier den Namen dieser Lachnummer zu schreiben! Abgesehen davon, dass ich dies wahrscheinlich eh nicht könnte. Zu komplizierte schrieb sich der Name dieser einfachen Person! Aber diese Elvis-Ola alleine verfolgt mich bis zum heutigen Tag!
Wie auch immer! Spanien gibt nicht auf und investiert auch dieses Jahr wieder viel, sehr viel in den ESC! Ähnlich wie letztes Jahr werden die Titel für die später stattfindenden Gala-Shows via Internet-Voting ermittelt.
Es gibt erfreulich viele gute Songs in der riesigen Auswahl! Und jetzt gilt es, die Spreu vom Weizen zu trennen, und den richtig guten Songs seine Stimme zu geben!
Ich hab mich für folgende zwei Beiträge entschieden und natürlich, wie es sich gehört für einen wahren ESC-Fan, auch für die zwei gestimmt!
Echt gut gemachter Deutsch-Pop einfach nur auf spanisch! Toller Song im Stile von "Juli" oder "Ich + Ich"!
"Mirela" mit dem Titel "Nada Es Comparable A Ti"
Endlich, endlich hat Mirela einen Song gefunden, der zu ihr passt. Endlich, endlich kommt ihre starke Stimme zu ihrem Recht. Lange musste sie darauf warten. Gelohnt hat es sich alleweil! Zugegeben, der Song ist zuckersüss und klebrig, aber schööööön!
Und das allerbeste: nach genau 2 Minuten und 10 Sekunden kommt der wohl beste Keychange ins Spiel, den wir diese Saison zu hören kriegen. Auf jeden Fall ist er der ungewöhnlichste Keychange seit langer, langer Zeit. Er allein verdient schon unsere Stimme!
Also, bitte auf die zwei Badges klicken und abstimmen (E-Mail Adresse nötig)
Island2009 Island, das Land der Berserker! Wie die Berserker versucht Island Jahr für Jahr, endlich diesen Eurovision Song Contest zu gewinnen. Wenige Länder sind aber bei diesem Versuch so oft auf dem Bauch gelandet wie Island. Ihr Durchhaltewillen ist vorbildlich und amüsant zugleich. Island hat wohl schon fast alles versucht, um am ESC zu reüssieren. Man denke mal nur an Paul Oscars avantgardistische und leicht provokative "Minn hinsti dans" (1997/Rang 20) oder etwa an Silvia Night's blödsinnig geniale "Congratulations" (2006/Halbfinal). Alles ganz nach der Klaus Lage Band mit "1001 Nacht": Tausendmal berührt, tausendmal ist nichts passiert! Aber vielleicht heisst es ja gerade dieses Jahr "tausendundeine Nacht--und es hat Zoom gemacht"! Gibt es jemanden, der diesem Duracell-ESC-Land den Erfolg nicht gönnen mag? Wohl kaum!
Nachdem Island wegen der aktuellen Finanzkrise mächtig durchgeschüttelt wurde und dabei nahe am Abgrund stand, tut ein bisschen Abwechslung in Form vom ESC gerade gut! Diesen Samstag (10. Januar 2009) findet die erste Runde statt. Rechtzeitig erscheint nun die Vorschau dazu. Fazit nach den ersten vier Songs: das isländische Finanzdesaster könnte noch grössere Ausmasse annehmen, sollte Island den ESC 2009 gewinnen...! Denn die Qualität dieser ersten Gruppe lässt mein ESC-Herz bereits jetzt jubeln. Da hat es doch bereits zwei richtige Knaller im Angebot. OK, Knaller ist wohl das falsche Wort, handelt es sich doch bei beiden Songs um Balladen.
Da wäre mal "Dagur nýr" von Heiða Ólafs Ein zwar simpel gestrickter Song, dies aber konsequent. Ohne Schnickschnack, ohne Gimmick! Das Lied steht für sich ganz alleine und wird von einer klaren, kräftigen Stimme auf Vorderfrau gebracht. Hoch anzurechnen ist dem Komponisten (Halldór Guðjónsson), dass er der Versuchung widerstanden hat, der Dramatik freien Lauf zu lassen. Da wäre ja noch vieles möglich gewesen, welches dann aber auf Kosten der Glaubwürdigkeit gegangen wäre. Es bleibt natürlich immer noch abzuwarten, wie Heiða Ólafs live rüber kommt! Hier kommen bereits grosse Windmachine-Gefühle auf!
Dann wäre da auch noch "Is it true" von Jóhanna Guðrún Jónsdóttir Ein Song, der ebenfalls sehr unprätentiös daherkommt. Die lieblichen Klänge zu Beginn weichen etwas später ebenfalls einer mit Gitarren untermalten Steigerung, bleiben aber auch hier weit weg vom dramatischen Overkill, der problemlos möglich gewesen wäre! Grossartig. Und auch hier ist eine Sängerin mit einer überragenden Stimme am Werk. Ein Beitrag mit grossem Herz. Das wäre der Song gewesen, der, liebe Jóhanna Guðrún vergib mir, in Schweden von Sanna Nielsen hätte gesungen werden müssen anstelle des unglaubwürdigen "Empty Room". Steckdosen, Steckdosen braucht Island!! Eine Windmaschine allein reicht hier bei Weitem nicht mehr aus!
Ob es Absicht oder Zufall ist, dass in der ersten Runde ausschliesslich (Power) Balladen ins Rennen gehen, weiss ich nicht. Auch gut möglich, dass wir dieses Jahr nichts anderes als melancholische Senti-Songs aus Island vorgetragen erhalten. Zu tief ist die malträtierte isländische Seele im Tal der (Finanz)Depressionen!
Mit der ersten Runde im Rennen um den isländischen Beitrag 2009 habt ihr auf jeden Fall schon mal Tolles geleistet! Weiter so!
Während andere Länder ihre Teilnehmer oftmals mit aufwändigen (und oftmals mit nicht enden wollenden) Vorausscheidungen erküren, widersetzt sich die Türkei diesem Trend schon seit einigen Jahren. Und dies äusserst erfolgreich! Nur wenige Länder haben in diesem Jahrzehnt eine derart erfolgreiche ESC-Geschichte aufzuweisen wie die Türkei. Über den wahren Grund dieser Erfolgsgeschichte gehen die Meinungen aber gewaltig auseinander: ist es die Qualität der Songs, sind es die "Diaspora"-Stimmen, die das ESC-verrückten Land immer und immer wieder auf die Erfolgsstrasse führen? Wie auch immer: die Türkei ist ein stolzes und auch ein bisschen verrücktes ESC-Land. Und das allein ist schon mal toll! Hadise ist übrigens die erste Vertreterin der Türkei, die NICHT in der Türkei geboren wurde. Auch darin sieht man die Flexibilität des türkischen Fernsehens. Sie, Hadise, ist in Belgien geboren und aufgewachsen und kann dort auf eine respektable Karriere zurückschauen.
Nun aber zum Song: Er ist modern, er ist türkisch, sexy, rhythmisch und wird vielen ZuschauERn in guter optischen Erinnerung bleiben...! Er verschafft sich zwar unkomplizierten Zugang zum Ohr, bietet aber vor allem etwas fürs Auge - ein nicht zu unterschätzender Bestandteil eines erfolgreichen Beitrages. Stimmlich hat Hadise sicher einiges zu bieten, aber aussergewöhnlich ist sie nicht. Dafür wird ihreBühnenpräsenz mit Sicherheit ihre Wirkung nicht verfehlen...!
Mir reicht dies nun aber einmal nicht aus! Ich will nicht nur ein Bild im Kopf haben, ich will Töne. Töne und Sounds, die in meinem Kopf bleiben. Und genau da liegt für mich das Problem des diesjährigen Beitrags aus der Türkei. Wo bleibt die Seele dieses Songs, wo das Feuer? Diese blieben wohl irgendwo beim Blankpolieren und Trimmen auf Massentauglichkeit auf der Strecke. Musikalisch bleibt mir nichts, aber auch gar nichts zurück im Kopf resp. im Ohr! Der Song berührt mich in keinster Weise. Ich könnte beim Hören bügeln, kochen, waschen, schlafen, eine Glühbirne austauschen oder was auch immer. Er stört nicht, fordert mich nicht zum genaueren Hinhören heraus. Er ist einfach da. Und überrascht stellt man plötzlich fest, dass doch da eben gerade Musik lief...! Ein Schluck Wasser ist immerhin noch gesund! Dieser Song könnte einer jener "tausendmal-gehört" Songs sein, welche uns tagtäglich auf DRS3 aufgetischt werden. Und das will ich nicht.
Und: bin ich es, oder tönt "Düm Tek Tek"/Hadise wie Elena Paparizou?
Heisst das jetzt, dass die Türkei ein schlechtes Resultat einfahren wird? Nein, mit Sicherheit nicht. Die unbestrittenen Qualitäten (ob fürs Auge oder fürs Ohr...!) werden die Türkei auch dieses Jahr stolz machen. Leider sind es Qualitäten, die nicht auf mich abgestimmt sind. Dieser Süssstoff- und Magersuchts-Pop liegt mir eher im Magen statt in den Ohren.
So was von gemein! Wer hat der Armen nur die Schuhe auf die Bühne geklebt...! Anders kann ich mir das nicht vorstellen! Da bleibt sie wie angeklebt während der ganzen Vorstellung auf dem ein und demselben Ort stehen und wagt kaum, sich zu bewegen. Sie versucht ja hin und wieder aus den Schuhen zu schlüpfen, aber alles ohne Erfolg.
Das Zweitbeste am Lied ist seine Länge! Denn diese muss noch auf drei Minuten getrimmt werden.
Die Komposition wurde auf mindestens 25 potentielle Punkte-Lieferanten - sprich Länder - zugeschnitten. Sie bietet wenig Überraschendes, geht aber leicht ins Ohr - und bei meinem andern gleich wieder raus. Die Beats und das minimalistisch ausgefallene "Gitarren-Solo" vermögen die angestaubte Melodie auch nicht zu liften.
Albanien, traditionell das erste Land, das seinen offiziellen Beitrag veröffentlicht, löst also bei mir noch keinen Windmachine-Alarm aus!
Ach ja, hier noch das Beste am Song: es hat einen Keychange eingebaut!!! Da hat man wenigstens was, worauf man sich freuen kann! Guten Abend.
Herzlich willkommen beim "Eurovision Windmachine" Blog. Zuerst einmal allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs von Herzen ein gutes Neues (Eurovision) Jahr 2009.
In unregelmässigen Abständen werde ich auf dieser Seite meine subjektiven Meinungen, Eindrücke und Gedanken rund um den Eurovision Song Contest veröffentlichen. Es wäre schön, wenn Ihr hin und wieder vorbeischauen würdet! Danke, und viel Spass!